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Die interessante Geschichte eines alten Buches

Wußte zu Zeiten des Dritten Reiches schon Hitlers Propagandaminister, welch ungeheure Macht dem Film als Informationsmittel innewohnt, so wußten es die Besatzungsmächte, insbesondere die Engländer und Amerikaner schon lange. Somit war es wichtig zu wissen, welche Kinos in Deutschland nicht durch Bomben zerstört wurden und wie viele Sitzplätze sie boten. Auch war es wichtig zu wissen ob diese Kinos über eine Bühne verfügten auf der man die Besiegten mit Theaterstücken von der Miesere eines zerstörten Deutschland ablenken könne. So entstand schon im Jahre 1950 das GROSSE FILM- UND KINOADRESSBUCH mit einer Bestandsaufnahme. In diesem Buch sind auch die Ratinger Lichtspielhäuser Capitol und Schauburg aufgeführt. Das große Metropol an der Oberstraße war noch nicht gebaut.

Wie kommt nun das Buch in die Hände von Albert Köster ?

Filmenthusiasten verfügen über Kontakte durch ganz Deutschland. Manchmal reichen sie auch bis ins Ausland.

Es ergab es sich eines Tages, daß der Filmfreund Günter Kunde aus Ludwigsburg, in einem riesigen Stapel Altpapier, der zur Papiermühle solle, dieses Buch fand. Natürlich wurde es erst einmal sichergestellt. Irgendwann gelang es Albert Köster das Buch zu übernehmen. Allerdings mußte er dafür ein Videoband hergeben.

Jetzt können Sie hier den Eintrag zum Capitol-Kino betrachten:



Druckversion >>>
 

(aus dem Altpapier gerettet..)


(Eintrag über das Capitol-Kino, 1950)

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